CO₂-Reduktion
Kennzahlen und Ziele zur CO₂-Reduktion
Wenn wir etwas als wichtig erachten, definieren wir eine Kennzahl, legen einen Ausgangswert fest und setzen ein klares Ziel – um Fortschritte gezielt voranzutreiben.
| 2023 | 2024 | ||
| Unternehmens- und kundenbezogene Emissionsintensität (SBTi-Ziel) | Wir reduzieren die CO₂-Intensität unseres Portfolios bis 2034 um 81 % gegenüber dem Basisjahr 2023 und erreichen bis 2050 Netto-Null. Dies umfasst Scope 1, 2 sowie Scope 3 (Downstream Leased Assets). | 36,1 kgCO2e/m² | 36,4 kgCO2e/m² |
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Graue Emissionen (Embodied Carbon) (SBTi-Ziel) |
Wir reduzieren die grauen Emissionen neuer Entwicklungen bis 2034 um 58 % gegenüber 2023 und erreichen bis 2050 Netto-Null. Ein Teil der variablen Vergütung ist an diese Kennzahl gekoppelt. |
331 kgCO2e/m² | 318 kgCO2e/m² |
| Anteil der Gesamtfläche mit EPC-Rating B oder besser | Wir sind uns der Anforderungen unserer Kunden sowie gesetzlicher Vorgaben bewusst, energieeffiziente Gebäude bereitzustellen, um sowohl CO₂-Emissionen als auch Betriebskosten zu reduzieren. Dies überwachen wir mithilfe von Energieausweisen (EPC). Unser Ziel ist es, dass jedes Gebäude ein EPC-Rating von B oder besser erreicht. | 65% | 76% |
| Anteil der Fläche mit verfügbaren Energiedaten |
In den meisten Fällen beziehen unsere Kunden ihre Energie selbst. Die daraus entstehenden Emissionen sind jedoch Teil der CO₂-Reduktionsziele von SEGRO für unternehmens- und kundenbezogene Emissionen, weshalb wir auf präzise Daten angewiesen sind. Wir führen schrittweise automatisierte Messsysteme ein. Bis diese vollständig umgesetzt sind, sind wir jedoch auf die Bereitstellung von Energiedaten durch unsere Kunden angewiesen. Um Fortschritte zu messen, erfassen wir den Anteil unserer Flächen, für die tatsächliche Energiedaten vorliegen. Ein Teil der variablen Jahresvergütung unserer Mitarbeitenden ist an diese Kennzahl gekoppelt. |
81 % | 87 % |
| Erneuerbare Energie vor Ort (Kapazität und Erzeugung) |
Dank umfangreicher Dachflächen bietet unser Portfolio großes Potenzial für die Erzeugung erneuerbarer Energie vor Ort durch Photovoltaikanlagen. Wir beabsichtigen, diese Kapazitäten weiter auszubauen, indem wir sowohl bei Neubauten als auch bei geeigneten Bestandsimmobilien Solaranlagen installieren.
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Leistung: 59 MW |
Leistung: 123 MW |
| Anteil extern bezogener erneuerbarer Energie am Gesamtstromverbrauch |
Wo erneuerbare Energie vor Ort nicht verfügbar oder nicht ausreichend ist, arbeiten wir darauf hin, unseren gesamten extern bezogenen Strom zu 100 % aus zertifizierten erneuerbaren Quellen zu beziehen. |
65% | 71% |
SEGROs Fahrplan zur Klimaneutralität
Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat im Jahr 2024 ein neues „Buildings“-Rahmenwerk veröffentlicht. Da unsere bestehenden Ziele zur Überarbeitung anstanden, haben wir dieses Rahmenwerk genutzt, um unseren Weg zur Klimaneutralität (Netto-Null) weiterzuentwickeln. Unsere Ziele basieren auf dem Jahr 2023 als Ausgangswert, mit einem Zwischenziel für 2034 und dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050. Die Reduktionspfade sind bis 2034 steiler und verlaufen anschließend flacher bis 2050.
Die kurzfristigen Ziele bis 2034 umfassen eine Reduktion der Emissionsintensität von unternehmens- und kundenbezogenen Emissionen um 81 % sowie eine Reduktion der grauen Emissionen unserer Entwicklungen um 58 %. Nach Erreichen des Zieljahres 2050 erlaubt die SBTi-Methodik, verbleibende Emissionen durch hochwertige CO₂-Entnahmemaßnahmen zu kompensieren – jedoch auf maximal 10 % der Ziel-Emissionen begrenzt.
Die Festlegung eines neuen Basisjahres hat uns zudem die Möglichkeit gegeben, unsere Berechnungsmethoden an den aktuellen Stand der Best Practice anzupassen. Daher stellen die hier angegebenen Werte für 2023 eine Überarbeitung zuvor veröffentlichter Zahlen dar.
Wir sind bestrebt, einen angemessenen und ambitionierten Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung zu leisten. Allerdings liegen nicht alle Maßnahmen zur Zielerreichung vollständig in unserem Einflussbereich, und auch die Methoden zur CO₂-Bilanzierung entwickeln sich kontinuierlich weiter. Die Festlegung und transparente Kommunikation von CO₂-Reduktionszielen ist ein zentraler Bestandteil einer verantwortungsvollen Klimastrategie, und wir verpflichten uns zu größtmöglicher Transparenz auf diesem Weg.
Die zentralen Elemente unserer CO₂-Reduktionsstrategie sind nachfolgend dargestellt.
Die kurzfristigen Ziele für 2034 beinhalten eine 81-prozentige Reduktion der CO₂-Intensität sowohl im eigenen Betrieb als auch bei unseren Kunden und eine 58-prozentige Reduktion der eingebundenen Emissionsintensität unserer Entwicklungsprojekte. Sobald das Zieljahr 2050 erreicht ist, erlaubt die SBTi-Zielmethodik, verbleibende Emissionen durch bestmögliche CO₂-Entfernungstechnologien auszugleichen, wobei maximal 10 Prozent der Ziel-Emissionen durch diese Maßnahmen abgedeckt werden können.
Die Festlegung eines neuen Ausgangswerts gibt uns die Möglichkeit, die Methoden zur Berechnung von Emissionen mit den neuesten Best Practices in Einklang zu bringen. Daher stellen die 2023er Zahlen eine Neubewertung der zuvor gemeldeten Werte dar.
Wir sind entschlossen, einen angemessenen und ambitionierten Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung zu leisten. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass nicht alle notwendigen Maßnahmen zur Erreichung unserer Ziele in unserer direkten Kontrolle liegen und dass sich die Methodiken zur CO₂-Bilanzierung weiterhin weiterentwickeln. Die Festlegung und Veröffentlichung von Zielen zur CO₂-Reduktion sind entscheidende Elemente einer soliden CO₂-Governance, und wir verpflichten uns, transparent über unseren Fortschritt zu berichten.
Im Folgenden finden Sie die Schlüsselfaktoren unserer CO₂-Reduktionsstrategie.
Unternehmens- und kundenbezogene Emissionen:
- Bezug von zertifiziertem Ökostrom für den eigenen Bedarf von SEGRO sowie für Kunden, für die wir Energie beschaffen
- Förderung des Bezugs von zertifiziertem Ökostrom durch unsere Kunden (in den meisten Fällen beziehen sie ihre Energie selbst) sowie Nachverfolgung über entsprechende „Green Lease“-Klauseln
- Ersatz fossiler Heizsysteme durch effiziente elektrische Heizlösungen
- Installation von Photovoltaikanlagen zur Energieerzeugung für unsere Kunden, Optimierung der Nutzung durch Batteriespeicher und Mikronetz-Technologien sowie – sofern möglich – Einspeisung in das lokale Stromnetz
- Steigerung der Energieeffizienz unserer Immobilien durch Neubau und Modernisierung mit dem Ziel eines EPC-Ratings von B oder besser.
Graue Emissionen:
- Zusammenarbeit mit Partnern zur Beschaffung und Nutzung CO₂-armer Materialien wie Holz sowie recyceltem oder im Elektrolichtbogenofen hergestelltem Stahl
- Förderung der Entwicklung CO₂-armer Betonprodukte und deren breiter Einsatz, sobald ihre Eignung nachgewiesen ist
- Reduzierung grauer Emissionen bereits in der Planung durch Anpassung von Gebäudekonzepten und verstärkten Einsatz von vorgefertigten Betonelementen
FAQs
SEGRO hat sich verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Dazu gehören die Reduzierung des Energieverbrauchs in den Gebäuden, die Umstellung von Gas auf REGO-zertifizierten Strom, der Einsatz CO₂-armer Baumaterialien sowie die Erzeugung erneuerbarer Energie vor Ort. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen eng mit Kunden und Lieferanten zusammen, um Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.
SEGRO setzt eine Vielzahl energieeffizienter Technologien ein, darunter LED-Beleuchtung, intelligente Gebäudetechnik und verbesserte Dämmung. Neue Entwicklungen werden nach hohen Nachhaltigkeitsstandards wie BREEAM „Excellent“ oder sogar „Outstanding“ realisiert und umfassen häufig Photovoltaikanlagen auf den Dächern sowie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
SEGRO arbeitet eng mit seinen Auftragnehmern zusammen, um CO₂-ärmere Alternativen für Materialien wie Beton und Stahl auszuwählen und gleichzeitig die in den Gebäuden eingesetzten Materialmengen durch optimierte Planung zu reduzieren.
Ja, SEGRO investiert in die Erzeugung erneuerbarer Energie vor Ort, insbesondere durch die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Diese tragen dazu bei, die Abhängigkeit vom Stromnetz zu verringern und die betrieblichen Emissionen der Nutzer in den Gebäuden zu reduzieren.
SEGRO arbeitet mit seinen Kunden zusammen, indem energieeffiziente Gebäude bereitgestellt und Daten zum Energieverbrauch sowie zu Emissionen transparent gemacht werden. Zudem treibt SEGRO die Abkehr von fossilen Brennstoffen voran und bietet seinen Kunden vollständig elektrisch betriebene Immobilien. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen seine Mieter bei der Einführung CO₂-armer Technologien und Prozesse, um deren eigene Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
SEGRO-Projektentwicklungen zielen in der Regel auf eine BREEAM-Bewertung „Excellent“ (oder vergleichbare Standards) oder höher ab und streben Energieausweise (EPC) der Klasse B oder besser an. Dadurch wird sichergestellt, dass die Gebäude energieeffizient, ressourcenschonend und zukunftssicher gegenüber Umweltanforderungen sind.
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